Maria Anna Söllner, Heilpraktikerin

Ankommen – Durchatmen – Loslassen 

Shiatsu

Shiatsu bedeutet wörtlich übersetzt "Fingerdruck" (shi = Finger, atsu = Druck). Es wurde in Japan im Verlauf der letzten 100 Jahre entwickelt und besteht aus Elementen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), Techniken der Akupressur, aber auch aus modernen Massagetechniken. Wenn wir im Westen von Shiatsu sprechen, ist meistens das so genannte Zen-Shiatsu gemeint, das von Shizuto Masunaga begründet und Ende der 70er Jahre in den Westen gebracht wurde.

Shiatsu ist eine ganzheitliche Methode, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele begreift. Wie die Akupressur und Akupunktur arbeitet Shiatsu mit den Meridianen, den Energiebahnen in unserem Körper, die in der Tiefe des Körpers untereinander verbunden sind und somit eine Art Kanalsystem bilden. In den Meridianen fließt die (Lebens-)Energie, chinesisch Qi oder japanisch Ki, zu den einzelnen Körperteilen und Organen. An der Körperoberfläche sind die Meridiane gut zugänglich.

Wie sich ein Mensch fühlt, hängt von der Verteilung dieser Lebensenergie ab. Wird der Ki-Strom behindert, so dass er nicht mehr oder nur noch ungenügend bestimmte Bereiche des Menschen erreichen kann, entstehen z. B. Verspannungen, Schmerzen, emotionale Verstimmungen oder Krankheiten. Ziel einer Shiatsubehandlung ist es, diese Blockaden aufzuspüren und mit sanftem (Finger-)Druck aufzulösen und zu harmonisieren. Ein freier Ki-Fluss bedeutet also körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden, beständige Bewegung und Weiterentwicklung.

Shiatsu wird nach japanischer Tradition auf dem Boden auf einer weichen Matte oder einem Futon praktiziert. Die Behandlung dauert ungefähr 45-50 Minuten und wird am bekleideten Körper ausgeführt. Bitte bringen Sie bequeme und wärmende Kleidung wie Jogginghose, Wollsocken u. Ä. mit, da die Körpertemperatur bei tiefer Entspannung sinkt.

Kosten

Die Kosten einer Shiatsu-Behandlung richten sich nach dem Zeitaufwand, in der Regel dauert eine Behandlung eine Stunde und kostet 95 €.
Die Abrechnung erfolgt nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Privatversicherte können die Rechnungen bei ihren Versicherungen einreichen. Für gesetzlich Versicherte bieten einige Versicherungen private Zusatzversicherungen an, die Heilpraktikerkosten oder auch speziell Verfahren der alternativen Medizin wie Akupunktur – zumindest teilweise – übernehmen.