Maria Anna Söllner, Heilpraktikerin

Ankommen – Durchatmen – Loslassen 

Sanfte Akupunktur  weniger ist mehr

Die Akupunktur hat sich als Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) vor mehreren tausend Jahren in China entwickelt. Im Zentrum steht der Mensch in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele. Nach dem Erfahrungswissen der TCM fließt die Lebensenergie (chin. Qi / jap. Ki) in den Meridianen (Leitbahnen), die sich wie ein Netz durch unseren ganzen Körper ziehen.

Die Japanische Akupunktur, deren Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin liegen, hat sich im Laufe der Zeit zu einer völlig eigenständigen Therapieform entwickelt. Die Spezialform Toyohari stellt eine Verfeinerung dieser Methode dar, sie zeichnet sich durch eine besonders sanfte Behandlungsweise aus: Die Nadeltechniken sind sehr sanft und zum größten Teil nicht-invasiv, sie verlangen ein hohes Maß an Fingerfertigkeit und Feinfühligkeit. Dadurch ist die Behandlung im Gegensatz zu anderen Akupunkturformen schmerzlos, jedoch nicht weniger wirkungsvoll. Im Gegenteil: Das Prinzip "Weniger ist mehr!" trifft voll und ganz auf diese Form der Akupunktur zu.

Über die Meridiantastung, die Bauchzonen- und die Pulsdiagnose wird festgestellt, welche Meridiane im Ungleichgewicht sind. Dieses kann sich beispielsweise in Unwohlsein, Schmerzen oder Krankheiten zeigen.

Über spezielle Nadeltechniken wird die Grundkonstitution des einzelnen Menschen behandelt, eine energetische Leere wird aufgefüllt oder eine Fülle zerstreut – der Fluss des Ki, der Lebensenergie, wird harmonisiert. In der Behandlung von Symptomen wird sehr häufig auch Moxa (Beifußkraut) eingesetzt.

Merkmale der Toyohari-Akupunktur:

  • Bauch- und Pulsdiagnose
  • sanfte, nicht-invasive Nadeltechniken
  • Stärkung der Grundkonstitution
  • Anregung der Selbstheilungskräfte
  • Moxatechniken zur Symptombehandlung
  • ggf. Tipps für die Selbstbehandlung zuhause

Kosten

Die Kosten einer Akupunktur-Behandlung richten sich nach dem Zeitaufwand, in der Regel dauert eine Behandlung eine Stunde und kostet 97 €.
Die Abrechnung erfolgt nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Privatversicherte können die Rechnungen bei ihren Versicherungen einreichen. Für gesetzlich Versicherte bieten einige Versicherungen private Zusatzversicherungen an, die Heilpraktikerkosten oder auch speziell Verfahren der alternativen Medizin wie Akupunktur – zumindest teilweise – übernehmen.